Beobachtungen aus der Online-Redaktion in Ghana: Journalismus mit wenig Ressourcen

Dutzende veröffentlichte Artikel, Anrufe ins Leere, aber auch viele spannende Interviews und Recherchen – Das ist meine Bilanz kurz vor der Heimreise. Ich habe in der brütenden Hitze einem Fussball-Scout über die Schultern geschaut (Sonnenbrand inklusive), mit einer Politikerin über die Hürden für Frauen in der Politik gesprochen oder mit einer lokalen NGO die Strassen… Beobachtungen aus der Online-Redaktion in Ghana: Journalismus mit wenig Ressourcen weiterlesen

Symbolbilder-ABC. Teil 2: N-Z

N wie Nay Pyi Taw Vor 2005 heimlich als neue Hauptstadt von Myanmar aus dem Boden gestampft, was die Paranoia des Regimes abbildet. Nach offizieller Lesart wurde der Regierungssitz deswegen 300 Kilometer nach Norden verlegt, weil die alte Hauptstadt Yangon zu bevölkert geworden war, zu eng besiedelt, um den Ministerien den nötigen Platz für weiteres… Symbolbilder-ABC. Teil 2: N-Z weiterlesen

«66 (d): The defamation menace»

Bild: Protection for Journalists Committee – Myanmar

In Myanmar ist Diffamierung ungenau definiert und ein Verbrechen, das mit bis zu drei Jahren Gefängnis bestraft werden kann. Das treibt Journalisten in die Enge.   «Muss dein Chef erlauben, was du schreibst?», fragt sie mich. Ich sitze vor einer Frau, deren Job es ist, heikle Informationen zu sammeln. Informationen, die die burmesische Regierung nicht… «66 (d): The defamation menace» weiterlesen

«Journalism is not a crime»

Meine ersten zwei Wochen in Myanmar haben mir vor allem Eines gezeigt: Über Journalisten hängt in diesem Land permanent ein Damoklesschwert. Das Schwert richtete sich bereits auf mich, als ich noch in der Schweiz weilte. In dem Sinn begann mein Praktikum lange, bevor ich burmesischen Boden betrat. Es begann mit einem Email von meinem zukünftigen… «Journalism is not a crime» weiterlesen