Leicht verdauliche Fotoalben und eine Magen-Darm-Grippe

Vielleicht erinnern sich einige. Vor zwei Wochen  habe ich noch auf meinen Presseausweis gewartet. Und heute… ist es nicht anders. Die Migrationsbehörde hat inzwischen bestätigt, was schon immer klar war: Mein Visum reicht für einen Presseausweis. Damit könnte mir der Information Service in Dar es Salaam nun eigentlich den Wisch ausstellen. Nur: Gestern hat mir diese Behörde eröffnet, dass es auch noch einen Information Service in Dodoma gibt. Und dieser interessieren sich nun offenbar plötzlich für mein Dossier.

Weil ich ja offiziell nicht arbeite, spare ich mir die ausschweifenden Bemerkungen zum journalistischen Alltag in Tansania für ein anderes Mal auf. Stattdessen komme ich für einmal mit etwas leichterem Stoff.

Ein Tieralbum von meiner dreitätigen Safari:

… und eine kleine Typologie der Verkehrsmittel in Daressalam:

Und weil sich einige Leser auch für mein Wohlergehen zu interessieren scheinen, hier noch etwas in persönlicher Sache:

Hab gestern noch einen kleinen Ausflug in ein tansanisches Spital gemacht, nachdem ich auf der Redaktion zusammengeklappt bin. Diagnose: Magen-Darm-Grippe. Etwas das ich so erwarten musste, aber später kam als erwartet. Die Versorgung im Spital war überraschend gut. Etwas ungewöhnlich fand ich das Fensterputzmittel zur Desinfektion der Infusionsstelle. Auch die Plastikhandschuhe, die zum Stauen des Blutabflusses verwendet wurden, irritierten etwas. Ob es sinnvoll ist, den Empfangsraum auf gefühlte 10 Grad herunterzukühlen, wage ich auch zu bezweifeln. Aber ja, die Leute waren ja so nett, da kann man sich nicht beklagen. Gesundheitlich geht’s mir wieder besser. Ich und mein Stuhl haben wieder Boden gefunden.

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