Revolutions-Tagebuch auf Instagram

Das Mobiltelefon ist schnell zur Hand, und Stories können rasch aufdatiert werden. Hier gibt es meinen persönlichen Insta-Eindruck über die vergangenen Tage in Beirut.

Seit zehn Tagen haben die Proteste im Libanon nicht nachgelassen. Geschätzte zwei Millionen Menschen waren auf der Strasse – fast die Hälfte der Bevölkerung. Sie protestieren gegen die korrupte Polit-Elite, die sich am öffentlichen Geldtopf bedient, während alle anderen mehr und mehr damit zu kämpfen haben, ihren Alltag zu bestreiten.

Für die Journalistinnen und Journalisten beim Daily Star, wo ich arbeite, waren die letzten Tage sehr intensiv.  Die Situation ist oft chaotisch und es ist nicht leicht, den Überblick über die Geschehnisse zu behalten. Viel erfahre ich derzeit via Social Media: Analysiert und informiert wird auf Twitter, Gerüchte zirkulieren via Whatsapp, mobilisiert wird von den Jungen auf Instagram.

Tag 1 und 2
Das Fass läuft über: Genug ist genug.

Tag 3
Der Bann des Stillstands ist gebrochen.

Tag 4
Tanz dich frei. Ist das die Rave-Revolution?

Tag 5
Die Frauen an der Frontlinie. Und der Premierminister spricht.

Tag 6
Wer lässt sich einschüchtern? Das politische Ränkespiel beginnt.

Tag 7
Neuer Schwung. Und Verletzte.

Tag 8
Der Präsident spricht endlich. Und erntet Kopfschütteln.

Tag 9 
Unis von unten. Und der Hezbollah-Chef spricht.

Tag 10
Katz und Maus mit Strassenblockaden. Und Bella Ciao.

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