Abschied von Kantipur

Von der Swayambhu Stupa aus, wo es von Affen wimmelt, sieht man über ganz Kathmandu.

Meine Chefin hat mir soeben auf Whatsapp geschrieben, dass sie es heute nicht mehr ins Büro schaffe und unsere wöchentliche Sitzung darum ausfalle. Grund dafür ist das Studium, das sie neben ihrem Job abschliesst. Jura und Wirtschaft, vermutlich eigentlich eine Vollzeit-Beschäftigung, genau wie ihre Arbeit. Ich bin daher erstaunt, als der Rest der Abteilung Culture… Abschied von Kantipur weiterlesen

Auf der Suche nach dem Underground

Underground, Overground, egal. Dem Publikum gefällts.

Abgesehen von Lieferanten für gute Musik und Konzerte sind Szenen abseits des Mainstreams meistens auch gute Seismographen dafür, was Subkultur und Jugend gerade politisch so bewegt. Gleich zu Beginn meines Aufenthalts in Nepal habe ich deshalb versucht, Zugang zu eben diesem Underground zu finden. Zunächst, indem ich eine der Mitbegründerinnen der hiesigen Punkszene und Betreiberin… Auf der Suche nach dem Underground weiterlesen

Handyfotos, Hautpflege und Helm

„Ich weiss nicht, wie ich dir das sagen soll, aber die Leute hier…“ Meine neue Chefin lächelt verlegen und druckst herum. Viele der anderen Mitarbeitenden seien nicht sonderlich an ihr interessiert, sagt sie schliesslich. Sie arbeite aber auch erst seit 11 Monaten hier, andere seit Jahren. Ich seit einer Stunde. „Sowieso sind die Nepales:innen eher… Handyfotos, Hautpflege und Helm weiterlesen

The Good, the Bad and the Doubt

Auch am Samstagnachmittag spielen die Kinder mit der Schaukel. (Foto: Ayse Turcan)

Es ist halb sechs Uhr abends und in Kathmandu gehen die ersten Lichter an. Unter das Rauschen und Hupen der vorbeifahrenden Autos und Motorräder mischen sich Hundegebell, das Krähen von Vögeln und Kinderlachen.  Von meinem Balkon in dritten Stock sehe ich auf einen kleinen geteerten Sportplatz, auf dem fünf Jungs Basketball spielen. Rechts davon befindet… The Good, the Bad and the Doubt weiterlesen