Kriselnder Journalismus und motivierte Journalist:innen

Kündigungen passieren von heute auf morgen, Interviews beschmutzen den sonst schon schwierigen Stand des Journalismus in Peru und der Redaktion von La República wird jetzt mal ein Kränzchen gewunden. «Leute, ich habe gekündigt», sagt Dax. Sie ist auf unsere Seite der Tischreihe gekommen. Ich drehe mich um: «Was? Wann gehst du?» «Nächsten Montag.» So läuft… Kriselnder Journalismus und motivierte Journalist:innen weiterlesen

Beobachtungen aus der Online-Redaktion in Ghana: Journalismus mit wenig Ressourcen

Dutzende veröffentlichte Artikel, Anrufe ins Leere, aber auch viele spannende Interviews und Recherchen – Das ist meine Bilanz kurz vor der Heimreise. Ich habe in der brütenden Hitze einem Fussball-Scout über die Schultern geschaut (Sonnenbrand inklusive), mit einer Politikerin über die Hürden für Frauen in der Politik gesprochen oder mit einer lokalen NGO die Strassen… Beobachtungen aus der Online-Redaktion in Ghana: Journalismus mit wenig Ressourcen weiterlesen

Sicherheitskontrollen, lange Arbeitstage und engagierte Journalistinnen in Kolumbien

An meinem ersten Tag bei «El Espectador» in Kolumbien dauerte es eine geschlagene Stunde, bis ich in die Redaktion gelassen wurde. Vor dem Eingang stehen mehrere Sicherheitsleute mit Hunden. Sprengstoffhunde, wie ich später erfuhr. Am Empfang wurde mein Pass kontrolliert – von mehreren Personen. Sie waren sich nicht sicher, ob er echt ist. Erst die… Sicherheitskontrollen, lange Arbeitstage und engagierte Journalistinnen in Kolumbien weiterlesen

Catherine Wanjeri Kariuk: “Ich bin immer noch traumatisiert”

Die kenianische Journalistin Catherine Wanjeri Kariuk wurde am 16. Juli 2024 mit Gummigeschossen schwer verletzt. Sie berichtete über die Jugendproteste gegen die Regierung und war durch eine Warnweste klar als Journalistin erkennbar. Die Schüsse kamen aus einem Polizeiauto. Verschiedene Journalisten-Verbände verurteilen diesen Angriff auf die Pressefreiheit scharf. Die Journalistin, die für Kameme TV in Nakuru… Catherine Wanjeri Kariuk: “Ich bin immer noch traumatisiert” weiterlesen

Und plötzlich war ich im Schlachthof

Das Essen in Tansania ist wunderbar einfach: Reis oder Ugali, Bohnen, Gemüse und Fleisch. Ich wollte herausfinden, woher das Fleisch kommt.

Das Essen in Tansania ist wunderbar einfach: Reis oder Ugali, Bohnen, Gemüse und Fleisch. Ich wollte herausfinden, woher das Fleisch kommt.

Mittelalter trifft auf 21. Jahrhundert

Obwohl jeder dritte Tansanier weder lesen noch schreiben kann, müssen sich die Macher von Mwananchi Gedanken machen, wie sie die Digitalisierung meistern und der Regierung Paroli bieten können. Eine gute Geschichte ist in der Schweiz und in Tansania dann gut, wenn sie lokalen Bezug hat, Menschen in ihrer Lebenswirklichkeit abholen kann, Emotionen weckt, begeistert, fesselt,… Mittelalter trifft auf 21. Jahrhundert weiterlesen

Die kleinen Frustrationen des Alltags

Journalistin Mc Nelly Torres hat mit ihren Publikationen schon Leute hinter Gitter gebracht.

Mails werden nicht beantwortet oder erst Tage später. Bei Anrufen wird man vertröstet. «Rufen Sie mich nach 17 Uhr nochmals an, dann kann ich Ihnen den Kontakt geben.» Nach mehrmaligen Versuchen meinen Kontaktmann nach 17 Uhr zu erreichen, gebe ich auf und schreibe eine Mail. Wenig hoffnungsvoll, da eben wie am Anfang erwähnt, Mails selten… Die kleinen Frustrationen des Alltags weiterlesen