Der Raclette-Dieb und die Expat-Blase

Fünfzehn Personen sind für heute Abend eingeladen. Besonders die nepalesischen Gäste freuen sich auf die Raclette-Mahlzeit, welche ich ihnen versprochen habe. Einer meiner Arbeitskollegen spricht seit Tagen über nichts Anderes. Darum machte ich sich Panik in mir breit, als ich merkte, dass ein halbes Kilo Raclette-Käse aus dem Tiefkühlfach meiner Unterkunft verschwunden war. Mehrere Freunde hatten… Der Raclette-Dieb und die Expat-Blase weiterlesen

Swiss Ambassador: The Swiss Should Be Inspired by the Georgians, Too

Georgian-Swiss relations go back to the 19th century when Swiss farmers and traders settled in Tsarist Georgia. For Georgians striving towards Europe and eager to share its values, Swiss features such as professional skills and a passion for quality and perfection are more relevant now than ever. GEORGIA TODAY met the Swiss Ambassador to Georgia,… Swiss Ambassador: The Swiss Should Be Inspired by the Georgians, Too weiterlesen

Liebeserklärung an Tiflis

Kalligrafie aus Weissrussland.

Die ukrainische Bloggerin Daria Kholodilina hat letzten Sommer das Projekt „Letters to Tbilisi“ ins Leben gerufen. Für Georgia Today habe ich Daria zum Interview getroffen. Hier könnt ihr den Artikel lesen. Zum Interview hat sie einige ihrer liebsten Briefe mitgebracht:

შობას გილოცავთ = Frohe Weihnachten

Gläubige und Priester ziehen durch die Städte und Dörfer.

Im orthodoxen Georgien wird erst am 7. Januar Weihnachten gefeiert. Auch wenn ich in der Schweiz schon lange keine Kirche mehr von innen gesehen habe, bin ich gespannt, wie hier die Geburt Christi gefeiert wird. Heiligabend: In der Stadt spürt man nichts vom bevorstehenden Feiertag. Verkehrschaos, Einkaufsstress, alles wie gewohnt. Um Mitternacht ertönen Feuerwerke in der… შობას გილოცავთ = Frohe Weihnachten weiterlesen

18 Geschichten, über 300 E-Mails und viele Erkenntnisse

Nächste Woche reise ich nach Uganda. Mit einem befreundeten Agrarjournalisten geht es auf Reise – quer durch das Land und zu verschiedenen Landwirten. Zwar schreibe ich die Reportagen noch für den Citizen, allerdings nicht mehr im Büro in Dar Es Salaam. Meine Zeit als Praktikant ist damit quasi schon zu Ende; das Team hat mich… 18 Geschichten, über 300 E-Mails und viele Erkenntnisse weiterlesen

Kirche und Moschee bleiben im Dorf

Tansania ist islamisch und christlich geprägt. Beide Religionen werden im Alltag praktiziert und gepflegt. Ein paar Gedanken und ein Lied. Eines Vorneweg: Ich bin Christ, aber nicht besonders praktizierend. Ich gehe etwa ein- bis dreimal pro Jahr in die Kirche. Und ich hoffe jedes Mal, wenn ich in ein Flugzeug steige, dass es Gottes Plan… Kirche und Moschee bleiben im Dorf weiterlesen

Tansania, Fussball und meine zweite Halbzeit

Das Geschäft geht weiter, während im Hintergrund Radios das Geschehen auf dem Fussballplatz live übertragen.

Tansania ist Fussballverrückt. Ich nicht. Aber irgendwie färbt die Leidenschaft für Taktik und Technik ein Klein wenig ab. Denn auch in meinem Aufenthalt hier spiele ich schon in der zweiten Halbzeit – Zwischenstand und Ausblick… Auf dem Tisch warten gebrauchte Schuhe, fein säuberlich geputzt und mit Zeitungspapier oder Plastik ausgestopft auf den nächsten Käufer. Der… Tansania, Fussball und meine zweite Halbzeit weiterlesen

Trump und die burmesischen Bauern

Die Bauern Myanmars leiden schon heute unter dem Klimawandel. Ein Mädchen in der Provinz Karen schöpft Wasser aus einem Reservoir, das von einem Fluss gespiesen wird, der langsam austrocknet. (©WWF-Myanmar / Min Zayar)

Myanmar leidet heute schon unter den Folgen des Klimawandels. Dürren, Zyklone und Überschwemmungen haben zugenommen und treiben Bauern weiter in die Armut. Klimaadaption tut Not. Doch mit der Wahl Trumps werden die dafür benötigten Milliarden fehlen. Ein Wort zur COP22. Vergangenen Freitag (18.11.16) ging die Klimakonferenz in Marrakesch (COP22) zuende. Diesmal mit weit weniger Schall und… Trump und die burmesischen Bauern weiterlesen

Warum Kizito nicht ans Aufhören denkt

Kizito war Secondhandverkäufer, Drogenkurier und landete in einem südafrikanischen Gefängnis. Zurück in Tansania versucht er, sein Leben wieder zu ordnen. Ein optimistisches Porträt über einen jungen Mann… “Is it you?” Two brown eyes stared at me at Kivukoni fishmarket on a cloudy Wednesday. Being overwhelmed by many fishermen and salesmen, running around to either sell… Warum Kizito nicht ans Aufhören denkt weiterlesen

Die Lichtgestalt aus der fernen Schweiz

Maurice Demierre with farmers family in Las Pilas in Northern Nicaragua. Swiss National killed by Contra in 1986. Maurice demierre met boeren familie in Las Pilas in Noord Nicaragua. Vermoord door de Contra in 1986. Maurice Demierre werkte als agronoom en vrijwilliger van de de Zwitserse organisatie Freres sans Frontieres. Foto: Rob Brouwer/Hollandse Hoogte

Vor genau 30 Jahren wurde der Entwicklungshelfer Maurice Demierre im Norden Nicaraguas ermordet – sein Tod löste auch in der Schweiz eine breite politische Debatte aus.   Es ist einer jener Momente des Tages, in denen man nicht recht weiss, ob es noch Tag ist oder schon Nacht. Der Schweizer Maurice Demierre, Entwicklungshelfer, Idealist, Tiefgläubiger,… Die Lichtgestalt aus der fernen Schweiz weiterlesen

Le Salvador veut mettre ses caïds à la couture

Le pays tente d’enrayer une spirale de violence qui fait 18 victimes par jour. Reportage au cœur du centre pénal d’Apanteos qui tente de réhabiliter cette jeunesse qui tue Devant les portes du centre pénal d’Apanteos, au Salvador, tout le monde en parle. La veille, cinq adolescents ont été massacrés dans la localité d’Usulatán alors… Le Salvador veut mettre ses caïds à la couture weiterlesen

L’avortement, grand tabou sandiniste

Au Nicaragua, l’interruption de grossesse est interdite, même en cas de viol ou de malformation congénitale majeure. Le pays affiche le taux le plus élevé de grossesses adolescentes du continent. Le cas est emblématique. Il y a quatre ans, en novembre, une fillette de douze ans donnait naissance à un bébé issu d’un viol encore… L’avortement, grand tabou sandiniste weiterlesen

Révolution permanente

„Seguimos cambiando Nicaragua“. Sur les panneaux publicitaires le long de la route de Masaya, Daniel Ortega salue une foule imaginaire dans une éternelle promesse de changement. Depuis le cœur historique de Managua, la transformation est peu évidente. Oubliée depuis le dernier grand tremblement de terre, l’ancienne cathédrale en ruine attend patiemment son sort… depuis 43… Révolution permanente weiterlesen