Für die Kulturredaktion von Página Siete war ich in den letzten zwei Wochen in Proberäumen, Cafés und – einmal mehr – auf dem Friedhof unterwegs.
Verzweifelter Versuch einer Akkreditierung in Myanmar
Dass die Arbeit als Journalistin hier in Myanmar anders sein würde als zu Hause in der Schweiz, war mir durchaus klar. Dass mich aber bereits der Versuch einer Akkreditierung an den Rand der Verzweiflung treiben würde, allerdings weniger.
Georgien wählt ein neues Staatsoberhaupt
Um das Präsidentenamt kämpfen zwei Kandidierende, die beide mächtige Unterstützer im Hintergrund haben. Das dämpft die Begeisterung für die Wahl bei der Bevölkerung. Die politischen Ereignisse tangieren meinen Redaktionsalltag indes kaum.
Wenn die Verstorbenen zu Besuch sind
Der 1. und der 2. November sind in Bolivien spezielle Feiertage: Die Seele der Verstorbenen verbringen 24 Stunden mit ihren Liebsten auf der Erde, so der Brauch.
13h55’: «Le terrorisme frappe au cœur de la Tunisie»
14h15’. Mes collègues discutent avec vigueur en arabe dans la rédaction. Elles allument la radio, des sirènes d’ambulance résonnent depuis l’autoroute. Je me demande s’il s’est passé quelque chose, mais je les vois très concentrées sur leurs écrans ; je n’ose pas les déranger et je me remets à travailler. Après une dizaine de minutes, une… 13h55’: «Le terrorisme frappe au cœur de la Tunisie» weiterlesen
Reuters-Journalist schreibt Kinderbuch aus dem Gefängnis
Ein Kinderbuch über Pressefreiheit, geschrieben von einem inhaftierten Journalisten in Myanmar: Stärker könnte das Statement nicht sein.
Gebete, Curry, Gebell – Eine Bilanz nach zwei Monaten Kathmandu
Kathmandu Diaries #6: Nach zwei Monaten in der nepalesischen Haupstadt und in der Redaktion der Tageszeitung „Kathmandu Post“ bin ich nun wieder zurück im herbstlichen Winterthur, sortiere Trekkingmaterial, Fotos und Interviewnotizen, und versuche hier über meinen Aufenthalt Bilanz zu ziehen.
Ausgelöscht – Ein Trekking im Erdbebengebiet
Kathmandu Diaries #5 Zum Abschluss meines Aufenthalts in Nepal habe ich eine 6-tägige Wanderung ins Langtang-Tal unternommen. Hier hat 2015 das Erdbeben eine Schuttlawine ausgelöst, die ein ganzes Dorf begraben hat. 200 Menschen starben, viele weitere verloren ihr Zuhause und ihr gesamtes Hab und Gut. Drei Jahre später ist das Dorf talaufwärts wiederaufgebaut worden und… Ausgelöscht – Ein Trekking im Erdbebengebiet weiterlesen
Sag mir, was du liest und ich sage dir, wer du bist
Bolivien ist ein polarisiertes Land. Welche Zeitung man liest, ist deshalb hier ein noch grösseres politisches Statement als anderswo.
„Marhaba“, Bienvenue en Tunisie!
Mon aventure dans le pays maghrebin a enfin commencé. Les surprises et les découvertes sont à l’ordre du jour, tout comme une visiteuse inattendue… La pluie. Ça n’était certainement pas le premier cliché à apparaître dans ma tête lorsque j’ai appris, le printemps passé, que j’allais partir pour environ 2 mois à Tunis. Pourtant, c’est… „Marhaba“, Bienvenue en Tunisie! weiterlesen
Wenn die Hälfte der Männer im Ausland ist – Mit dem Deza auf Projektbesuch in Janakpur
Kathmandu Diaries #4 Mein Ausland-Stage in Nepal ist ein Projekt vom MAZ und dem Deza. Grund genug, mir die Arbeit des Dezas in Nepal etwas genauer anzuschauen. Bereits im Vorfeld meines Aufenthalts habe ich mich mit der Nepal-Verantwortlichen in Bern getroffen und von ihr einen Einblick in die verschiedenen Einsatzbereiche des Dezas in… Wenn die Hälfte der Männer im Ausland ist – Mit dem Deza auf Projektbesuch in Janakpur weiterlesen
Reporterin in Myanmar: Der etwas andere Redaktionsalltag
Zwischen Ehrentitel, Facebook-Nachrichten und indischen Mitternachtssnacks im Büro: Ein Einblick in meinen Alltag als Journalistin in Myanmar.
Myanmar oder Burma: Was sagt man denn jetzt?
Warum das südostasiatische Land zwei Bezeichnungen kennt und welche man verwenden sollte. Ein Beitrag über einen weitverbreiteten Irrglauben.
Von heiligen Kühen und Elefantengöttern
Kathmandu Diaries #3: Das Leben in Patan ist ein einziges religiöses Fest – oder so erscheint es zumindest dem westlichen Besucher. Seit ich hier angekommen bin, treffe ich fast jeden Tag auf eine Prozession, heilige Gesänge, mit Butterlämpchen erleuchtete Tempel. Gleich unter meinem Schlafzimmerfenster befindet sich ein kleiner Tempel. Dort wurde während eines gesammten… Von heiligen Kühen und Elefantengöttern weiterlesen
Ankunft in Myanmar: Mitten ins Herz des Journalismus
Der erste Arbeitstag beim Magazin «Frontier» warf mich gleich mitten ins Geschehen. Dabei ging es um das Herz des Journalismus: Pressefreiheit.
Gesucht: SUV für Narendra Modi
Kathmandu Diaries #2: Nach zwei Wochen gemütlichen Stadtalltags hier in Kathmandu, traf ich am 30. August quasi über Nacht auf eine Stadt im Ausnahmezustand: Das vierte Bimstek ( Bay of Bengal Initiative for Multi-Sectoral Technical and Economic Cooperation)-Treffen fand hier in Kathmandu statt und es wurden hohe Gäste erwartet, nicht zuletzt Narendra Modi, Indiens Prime Minister.… Gesucht: SUV für Narendra Modi weiterlesen
Ob Nepal oder Nippel, wen interessiert das schon
Kathmandu Diaries #1: Seit zwei Wochen bin ich nun bereits in dem Land, das zuletzt weltpolitisch für Furore gesorgt hat, weil ein gewisser Ignoramus im Weissen Haus, dem der kleine Staat anscheinend nicht bekannt war, dessen Namen als “Nippel” (jene mit Hang zu vorpupertärem Humor, mögen an dieser Stelle einmal hinter vorgehaltener Hand kichern) ausgesprochen… Ob Nepal oder Nippel, wen interessiert das schon weiterlesen
Von der Karibik in die Anden: Venezolanische Migranten in Bolivien
Venezuela durchlebt eine schwere humanitäre Krise, und die Zahlen dazu sind eindrücklich. Oder tragisch: In einer von venezolanischen Universitäten durchgeführten Studie gaben zwei Drittel der Befragten an, im vergangenen Jahr Gewicht verloren zu haben – durchschnittlich elf Kilo. Bereits im Mai 2017 deckte der venezolanische Mindestlohn nur noch 12 Prozent der monatlichen Kosten für die… Von der Karibik in die Anden: Venezolanische Migranten in Bolivien weiterlesen
Karneval und Katastrophe
Die Explosion geschah um 18.45. Ich war nur wenige Strassenzüge entfernt, doch ich hörte den Knall nicht. Ich steckte im Karnevalsumzug und versuchte, mich an einer Band vorbeizuzwängen, die dröhnend und scheppernd durch die Strassen marschierte. Ich war abgekämpft und müde, ich wollte nach Hause. Die Redaktion hatte mich nach Oruro geschickt, in die Karnevalshauptstadt… Karneval und Katastrophe weiterlesen
The dream of democracy – Der Traum von der Demokratie
Was bleibt nach drei Monaten Myanmar? Wohl die Erkenntnis, dass der Weg zur Demokratie in diesem Land noch lang ist. Niemand weiss, was am Ende des Weges wirklich wartet. «Jetzt können wir sagen, was wir wollen, jetzt haben wir Demokratie.» Diesen Satz habe ich oft gehört. Er kam von Dorfältesten, von Nonnen und Touristenführern. Immer… The dream of democracy – Der Traum von der Demokratie weiterlesen